letra de wieder so ein tag – das w feat. fehring grau

soll ich sagen, wie es bei mir läuft? (okay)
auf und ab, bis heut’. (okay)
damals war es hart heute bin ich’s gewohnt, mittlerweile komme ich klar. (okay)

denn ich fühle mich jeden tag okay
lieg’ im bett und kann oder will nicht pennen
bekomm’ meinen kopf nicht aus von den dingen die mich beschäftigen
finde keine mit denen ich auf einer wellenlänge bin bei den themen, die mich um meinen verstand bringen
es wird nicht anders, schon seid ich zehn bin
dachte so lange darüber nach, habe seitdem schon so viele ärzte bezahlt die mir helfen wollten, aber für mich jedes mal nach einer sitzung so als wären sie nicht da!

bin es leid so ein leben zu führen
stimmen im kopf und sie reden mit mir
hör’ sie sagen: “glaub keinem, max, denn der mensch ist von allen das ekeligste tier.”
so oft am limit gewesen, so oft darüber hinaus
und jedes mal wieder alleine am ende des tages die lungenflügel voll’ staub

kann nicht mehr atmen hier, die luft wird mir zu dünn hier unten. nichts hat wert, d*ss das schicksal ficken kann in nur fünf sekunden
lieg’ wieder jeden tag und abend wach im bett, wenn jemand fragt wie so dann sag’ ich ihm “erschöpft”

heut’ ist wieder hart, heut’ ist wieder schlimm
heut’ ist wieder schwer aus dem bett zu komm’
heut ist so ein tag, an dem es wieder schlimm und an dem es wieder schwer ist, aus dem bett zu kommen

ich fühl’ mich heute zu schwach!
deshalb bleibe ich liegen, den ganzen tag
ist halb so schlimm, alles wird gut, wenn ich abstand halt’
der sommer kommt, die tage werden lang, aber die nacht bleibt kalt

und du fragst, wie es mir geht? (okay)
ich sage: “man lebt”. (okay)
“und man stirbt, okay, was soll’s? wen interessiert’s? du stehst im weg!”
mein kopf schmerzt und der boden bewegt sich
hab’ keine l*st mehr die drogen zu nehmen… aber ohne sie geht’s nicht

und man lernt die scheiße zu ertragen, die einen täglich bricht
man hat keine wahl, also wählt man nicht
eines tages erhebt sie sich, redet sich unsere spezies ein
doch alles was du hören wirst, ist wie sie beten und schreien

führe mit mir selbst dialoge, sich wiederholende traumatsymptome
in einem rauen ton diagnose: grau-syndrom
der tod ist nicht die schwerste folge, doch ich glaub’ ich habe den moment verp*sst an dem ich sterben sollte

wer zum teufel bin ich und was rede ich denn da?
kein plan, ich bin seelisch im arsch. (yeah)
ich bin müde und leer, ich brauche kein leben danach
liege wieder jeden tag und abend wach im bett, wenn jemand fragt wie so dann sag’ ich ihm “erschöpft”

heut’ ist wieder hart, heut’ ist wieder schlimm
heut’ ist wieder schwer aus dem bett zu kommen
heut ist so ein tag, an dem es wieder schlimm und an dem es wieder schwer ist, aus dem bett zu kommen
ich fühl’ mich heute zu schwach!
deshalb bleibe ich liegen, den ganzen tag
ist halb so schlimm, alles wird gut, wenn ich abstand halt’
der sommer kommt, die tage werden lang, aber die nacht bleibt kalt

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